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Welche Klimaschutzprojekte werden unterstützt?

Mit den Zertifikaten unterstützen wir ein Waldschutzprojekt in Peru und ein Wasserkraftprojekt in der Türkei, die unter der Hoheit des Verified Carbon zertifiziert wurden.

REDD project: Para nut concessions in Madre de Dios:
Ein ganzheitlicher Ansatz zum Schutz des peruanischen Regenwaldes

Als „peruanische Hauptstadt der Biodiversität“ wird die Region ‚Madre de Dios‘ von ihrer Bevölkerung verstanden. Die Region ist ein Teil des Amazonas Regenwaldes und gleichzeitig ein Naturschutzgebiet, das zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Allerdings bedroht die illegale Abholzung diese Artenvielfalt. Das Projekt trägt dazu bei, Initiativen zu entwickeln, die sowohl den Wert des gesunden Waldes als auch das Einkommen aus der nachhaltigen Ernte von Paranüssen steigern. Kleinbauern werden so in die Lage versetzt, ihren Wald zu schützen und zu erhalten. Regionale Familien profitieren von einer sicheren Einkommensquelle. Illegale Abholzung wird dadurch unattraktiv. Der ganzheitliche Ansatz des Projektes trägt zum nachhaltigen Schutz von ca. 300.000 Hektar Regenwald bei und erzielt eine Einsparung von ca. 2 Mio. Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr.

Die genaue Projektbeschreibung finden Sie unter:
registry.verra.org/app/projectDetail/CCB/868

The Cevizlik Run-of-River hydroelectric Power Plant:
Laufwasserkraftwerk in der Türkei

Das Cevizlik-Wasserkraftwerksprojekt umfasst den Bau eines neuen 93-MW-Laufwasserkraftwerks im Einzugsgebiet des Flusses Iyidere in der östlichen Schwarzmeerregion der Türkei. Das Kraftwerk erzeugt Strom, indem es die Fallhöhe von 230 m zwischen dem Unterwasserspiegel des flussaufwärts gelegenen bestehenden Wasserkraftwerks Ikizdere und des Wasserkraftwerks Kalkandere nutzt. Das Projekt ist hinsichtlich seiner installierten Kapazität das größte jemals in der Türkei realisierte Flusskraftwerk und das erste seiner Art, da es unterirdisch und ohne vorgelagerten Stausee errichtet wird. Das Hauptziel des Projekts ist die Erzeugung von etwa 335 GWh/Jahr Strom zur Versorgung des nationalen Netzes unter Nutzung einer erneuerbaren Ressource und der Erschließung des erheblichen Wasserkraftpotenzials in der Region. Die Projektaktivität verringert die Treibhausgasemissionen, die ohne die Projektaktivität entstanden wären, indem die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen vermieden wird.

Die genaue Projektbeschreibung finden Sie unter:
registry.verra.org/app/projectDetail/V

Warum werden internationale Projekte unterstützt?

Der Klimawandel ist global, es spielt also keine Rolle wo CO2 Emissionen ausgestoßen oder eingespart werden, am Ende ist die Summe der Treibhausgase entscheidend. In Deutschland ist die Reduktion beziehungsweise Kompensation von CO2 sehr teuer, in Schwellen- und Entwicklungsländern hingegen ist der Ausgleich günstiger. Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokoll wurde daher festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Dementsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern, da hier das Potential der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist und diese wesentlich kostengünstiger eingesetzt werden können. Zudem sind dort häufig die Bedingungen für Erneuerbare Energieanlagen (Sonne, Wind, Wasser und Biomasse) deutlich vorteilhafter. Außerdem tragen die Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei und unterstützen die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und einer nachhaltig ausgerichteten wirtschaftlichen Entwicklung.

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